DIE SEPHARDISCHE BEVÖLKERUNG HEUTE

Gleich wie sich die Kinder Israels in der Gefangenschaft Ägyptens zahlenmässig multipliziert hatten, so wuchs später auch die Zahl der sephardischen Juden in der Diaspora. Es gibt verschiedene Schätzungen.
Die israelische Zeitung «Jerusalem Post» bezifferte vor einigen Jahren in einem Artikel die Zahl der sephardischen Juden in der Diaspora mit 20 Millionen! Eine enorme Zahl. Wo sind diese Menschen, diese Anusim (hebr.: Gezwungene) heute geblieben? Es ist Zeit, dass diese Geheimnisse aufgedeckt und die offenen Fragen beantwortet werden.

Das Südland – Der Negev

Der alttestamentliche Prophet Obadjah verkündigte (1,20), dass das Südland Israels für die sephardischen Juden einmal eine grosse Rolle spielen wird. Sie sollen es besitzen. Inzwischen haben sich spanisch-sprechende Einwanderer inmitten einer scheinbaren Dürre angesiedelt. Mit ihrer Ausdauer, Kreativität, Experimentier- und Innovationsfreudigkeit schaffen sie es zunehmend, dem braunen Sandboden seine Schätze zu entlocken. Der Süden, ungefähr 60% (12'500 km2) der Staatsfläche Israels, wird zum grossen Teil von der Sand- und Steinwüste Negev gebildet. Dieses Gebiet ist zugleich der dünnst besiedelte Teil des Landes. Nur 7% der Gesamtbevölkerung Israels wohnt hier. Das Klima und die Biologie sind äusserst kontrastreich und vielfältig. Wasser ist ein knappes und darum kostbares Gut. Diese Wasserknappheit fordert die dort angesiedelten Menschen heraus, Mittel und Wege zum Überleben zu finden.
Die darin liegende Metropole Be´er Sheva entwickelt sich darum zu einem der modernsten Forschungszentren Israels. Sie beherbergt u.a. Institutionen wie die Ben Gurion Universität, das Katz-Institut und das Ben Gurion Heritage Center in Sde Boker. Be´er Sheva bedeutet «Quelle des Schwurs» oder «Quelle der Sieben». Abraham schloss hier mit Abimelech einen Bund (1.Mose 21.29-32). Im Negev hat es viel Raum für heimkehrende Sephardim.

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Erstaunlich viele Juden leben heute in Nord-, Zentral-, Südamerika und in der Karibik, ohne sich ihrer wahren Identität bewusst zu sein. Aber in letzter Zeit entdecken viele von ihnen, dass ihre Originalwurzeln nicht in diesen Ländern zu suchen sind, sondern in Israel. So wächst in ihnen der Wunsch, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen.